Kurz vor Ostern war ich in Erlangen unterwegs, habe gesucht und gesammelt. Keine Ostereier, sondern Müll! Die jugendlichen Aktivist*innen von #Fridays for Future hatten mich eingeladen, sie beim Plogging zu begleiten.
Plogging ist ein Trend, der aus Schweden über die Sozialen Medien in die ganze Weltgetragen wurde. Der Begriff setzt sich zusammen aus „plocka“ (schwedisch für sammeln, suchen, aufheben) und „Jogging“. Das sagt eigentlich alles: Beim Plogging geht man joggen oder spazieren und sammelt dabei Müll auf. Das heißt, man bewegt sich nicht nur an der frischen Luft, man hinterlässt auch seine Umwelt ein wenig sauberer, als man sie vorgefunden hat. Und das ist wichtig: Wir Deutsche sind Europameister in der Produktion von Müll durch Einwegverpackungen. 220,5 Kilo Verpackungsmüll haben wir 2016 laut Umweltbundesamt produziert. Pro Kopf! Immer wieder landet solcher Müll auch in der Natur, wo er definitiv nicht hingehört.
Bei unserer Plogging-Tour haben wir festgestellt, dass unsere Umgebung gar nicht unbedingt vom ganz großen Müll verschmutzt wird, sondern von vielen kleinen Kronkorken, Zigarettenfiltern und Plastikfetzen. Mit einer Zange und einer Tüte ausgestattet, lassen sich aber auch solche Kleinteile schnell einsammeln. Und obwohl sie einen großen Teil des Mülls ausmachen, war der Haufen, den unsere Gruppe in nur 45 Minuten eingesammelt hat, am Ende alles andere als klein…
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