In den letzten 15 Jahren sind 75 000 ha landwirtschaftliche Fläche verloren gegangen. Auch auf wertvollste landwirtschaftliche Ackerböden wird vielfach keine Rücksicht genommen. Wir haben daher einen Antrag gestellt und fordern die Ermöglichung von Vorranggebieten für die Landwirtschaft in der Regionalplanung. Andere raumbedeutsame Nutzungen sind in diesen Gebieten ausgeschlossen, soweit diese mit der vorrangigen Funktion, Nutzung oder den Zielen der Raumordnung nicht vereinbar sind.
Angesichts des Klimawandels und der Ernährungssicherung ist es nicht zu verantworten, Böden mit hohen Ertragszahlen weiterhin zuzubauen. Dennoch wurden 2019 in Bayern erneut täglich 10,8 ha überbaut. Unbebautes Land wird durch überörtliche Verkehrswege, großflächige Infrastrukturprojekte und Siedlungsflächen aus der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung genommen. In vielen anderen Bundesländern existieren bereits Vorranggebiete für die Landwirtschaft in der Regionalplanung. In Bayern besteht hier jedoch noch dringender Handlungsbedarf.
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